Cloud-Telefonanlage & VoIP
Für die meisten Betriebe ist das Telefon der wichtigste Eingangskanal: Anfragen, Aufträge, Störungsmeldungen, Terminvereinbarungen. Wer nicht erreichbar ist, erfährt davon nichts – der Anrufer wählt einfach die nächste Nummer. Moderne Telefonie läuft über das Netzwerk und wird damit Teil Ihrer IT: geplant, eingerichtet und betreut von uns.
Preise auf Anfrage. Sie richten sich nach der Zahl der Nebenstellen und Rufnummern sowie nach dem Gesprächsvolumen; alle Preise verstehen sich netto pro Monat.
Was Erreichbarkeit im Betrieb tatsächlich bringt
- Kein Besetztzeichen mehr: Sind alle Plätze belegt, landet der Anruf in der Warteschleife mit Ansage. Der Anrufer weiß, dass er drankommt, und wählt nicht fünfmal neu.
- Verbindliche Rückrufe statt Zettel am Monitor: Wer nicht warten will, steht mit seiner Nummer auf der Rückrufliste. Nachvollziehbar bleibt, wer wann zurückgerufen wurde.
- Erreichbar dort, wo gearbeitet wird: Außendienst, Montage, Baustelle, Homeoffice – mit der App telefonieren Ihre Leute unter der Firmennummer. Private Handynummern bleiben privat.
- Mehrere Standorte, eine Anlage: Zentrale, Lager und Filiale hängen an derselben Anlage – mit interner Durchwahl ohne Gesprächsgebühren, einem gemeinsamen Telefonbuch und einem Satz Ansagen.
- Unabhängig vom eigenen Serverraum: Die Anlage läuft im Rechenzentrum unseres Telefonie-Partners. Steht bei Ihnen etwas still, lassen sich Anrufe auf Mobiltelefone umleiten.
Simulation
So arbeitet die Anlage – Fall für Fall. Wählen Sie ein Szenario oder sehen Sie einfach zu: Die Simulation spielt alle Abläufe automatisch durch.
Kein Besetztzeichen, kein verlorener Anruf: Die Warteschleife hält jeden Anruf, bis ein Platz frei ist.
- Kundin A wählt die Firmennummer
- Begrüßung & Menü laufen – per Text-zu-Sprache erzeugt
- Beide Empfangsplätze telefonieren – Kunde B ruft zusätzlich an
- Statt Besetztzeichen: Warteschleife, Position 1 und 2
- Empfang 1 wird frei – Kundin A ist verbunden
- Empfang 2 übernimmt Kunde B – niemand hat ein Besetztzeichen gehört
Wer nicht warten will, wird zurückgerufen – automatisch durch die Anlage oder manuell durch das Team. Die Rückrufliste vergisst niemanden.
- Stoßzeit: Anruf kommt an, alle Plätze sind belegt
- Warteschleife Position 1 – Ansage und Musik laufen
- Wartezeit-Limit erreicht – die Anlage bietet einen Rückruf an
- Die Anruferin legt auf – ihre Nummer steht automatisch auf der Rückrufliste
- Ein Platz wird frei – der Rückruf startet: automatisch oder manuell durch das Team
- Verbunden – die Rückrufliste ist wieder leer
Die Ansage lenkt Terminwünsche auf die Online-Buchung – weniger Anrufe, entlasteter Empfang.
- Anruf wegen einer Terminvereinbarung
- Ansage: „Termine buchen Sie jederzeit online auf unserer Website“
- Die Anruferin legt bewusst auf – und wechselt den Kanal
- Sie öffnet die Online-Terminbuchung auf der Firmen-Website
- Termin gebucht – ohne Warteschleife, ohne Aufwand am Empfang
Ansagen folgen dem hinterlegten Kalender – niemand bespricht Bänder, nichts ist veraltet.
- Betriebsmodus wechselt auf „Betriebsurlaub“ – laut hinterlegtem Kalender
- Anruf während des Betriebsurlaubs
- TTS-Ansage nennt Zeitraum und Vertretung – automatisch aktuell
- Kein Klingeln am Empfang, keine endlose Schleife – klare Information
- Zur Wiedereröffnung schaltet die Anlage von selbst zurück
Mit der App telefoniert das Team unter der Firmennummer – ein Diensthandy ist überflüssig.
- Der Außendienst ist unterwegs und öffnet die Telefon-App am Smartphone
- Das Gespräch läuft über die Cloud-Anlage – nicht über die private SIM
- Der Kunde wird angerufen …
- … und sieht die Festnetznummer der Firma – nicht die Handynummer
- Privat bleibt privat – ein separates Diensthandy ist überflüssig
Durchsagen direkt über die Telefonanlage – in Lager, Werkstatt oder Halle, ohne eigene Sprechanlage.
- Die Werkstatt wählt die Durchsage-Kennzahl
- Die Anlage schaltet auf die Lautsprecher in Halle und Lager
- „Bitte um Rückruf an der Warenannahme“ – ohne Suchen im Betrieb
- Diskret, gut hörbar – ganz ohne separate Sprechanlage
Bausteine
Zwei Bausteine: die Anlage und der Anschluss
Telefonie besteht aus zwei Teilen, die oft verwechselt werden: der Telefonanlage, die Anrufe verteilt, und dem Anschluss, über den sie ins öffentliche Netz geht. Über beides können Sie getrennt entscheiden.
Baustein 1 · Gehostete Cloud-Telefonanlage
Die Anlage läuft im Rechenzentrum unseres Telefonie-Partners, nicht als Kasten im Serverraum. Es gibt kein Gerät, das altert, keine Anlagen-Wartung und keine Investition, die nach Jahren abgeschrieben werden muss.
- Erreichbarkeit und Warteschleife – Zeitsteuerung, Ansagen und Sprachmenü statt Besetztzeichen
- Rückrufliste – automatisch durch die Anlage oder manuell durch das Team
- Mobile App – unter der Firmennummer telefonieren, ohne zweites Diensthandy
- Durchsagen über Lautsprecher – in Halle, Lager oder Werkstatt, ohne eigene Sprechanlage
- Betriebsurlaub und Feiertage – die Ansagen folgen dem hinterlegten Kalender; niemand muss ein Band besprechen
- Zentrales Telefonbuch und interne Durchwahl über alle Standorte hinweg
- Voicemail und Fax als E-Mail – nichts liegt am Gerät, nichts geht verloren
Baustein 2 · VoIP-Anschlüsse und Rufnummern
SIP-Anschlüsse über die Internetleitung statt ISDN. Ihre bestehenden Rufnummern nehmen Sie mit – die Portierung läuft so, dass keine Erreichbarkeitslücke entsteht. Wie viele Gespräche gleichzeitig möglich sind, legen Sie fest; ausgehende Minuten werden nach Tarif verrechnet. Auf Wunsch koppeln wir die Anschlüsse auch mit einer vorhandenen Telefonanlage. Voraussetzung ist eine ausreichend dimensionierte Internetleitung – das prüfen wir vorab und bevorzugen im Netzwerk ein eigenes VLAN mit Priorisierung für Sprache.
Im Alltag
Sechs Situationen aus dem Betriebsalltag
Was in der Anlage eingestellt wird, entscheidet sich an solchen Fällen – nicht an der Funktionsliste.
- Zeitsteuerung und Betriebsurlaub: Betriebszeiten, Freitagnachmittag, Feiertage, Betriebsurlaub – Ansage und Rufumleitung folgen dem Kalender und schalten zur Wiedereröffnung von selbst zurück.
- Sprachmenü: „Für Aufträge und Angebote drücken Sie 1, für den Service 2.“ Anliegen werden vorsortiert und landen bei der richtigen Abteilung.
- Rückrufliste: Ab einer eingestellten Wartezeit bietet die Anlage einen Rückruf an. Die Nummer wandert auf die Liste, erledigte Einträge verschwinden.
- App im Außendienst: Die App macht das Smartphone zur Nebenstelle. Ausgehend erscheint die Firmennummer, eingehend klingelt die Durchwahl mit.
- Durchsagen in Halle und Lager: Wer eine spezielle Durchwahl wählt, spricht über die Lautsprecher – dort, wo ein Telefon niemanden erreicht.
- Standorte gekoppelt: Zweigstelle, Lagerhalle oder Schauraum hängen an derselben Anlage. Der Umzug einer Nebenstelle ist eine Einstellung, keine Verkabelung.
Ablauf
So läuft die Umstellung
Die Umstellung läuft in drei Schritten und endet mit einer begleiteten Umschaltung; Ihre Rufnummern bleiben erhalten, und es entsteht keine Erreichbarkeitslücke.
- Schritt 1 · Bestandsaufnahme
Wir sehen uns an, was da ist: Nebenstellen, Rufnummern und Durchwahlblock, bestehende Anlage, Verträge mit dem Anbieter, Lautsprecher und DECT-Abdeckung in Halle und Lager. Außerdem prüfen wir die Internetleitung, denn ihre Bandbreite und Qualität entscheiden darüber, wie viele Gespräche gleichzeitig laufen können. - Schritt 2 · Rufnummern mitnehmen
Ihre bestehenden Nummern ziehen zum neuen Anschluss um. Wir übernehmen den Portierungsantrag, stimmen den Termin mit dem bisherigen Anbieter ab und achten darauf, dass der alte Anschluss erst danach endet. Bei Neubau, Übersiedlung oder einem zusätzlichen Standort greift zusätzlich unsere Checkliste für Standort und Umzug. - Schritt 3 · Einrichtung & Ansagen
Nebenstellen, Sprachmenü, Warteschleife, Rückrufregeln, Betriebszeiten samt Feiertagen und Durchsage-Gruppen werden fertig konfiguriert, die Ansagetexte per Text-zu-Sprache erzeugt. Im Netzwerk bekommt die Sprache ein eigenes VLAN mit Priorisierung, damit ein großer Download kein Gespräch stört. - Go-Live · Umschalten mit Begleitung
Die Umschaltung legen wir auf einen ruhigen Zeitpunkt. Wir testen ein- und ausgehende Gespräche, die angezeigte Rufnummer, Durchsagen und Notrufe gemeinsam mit Ihrem Team und bleiben danach in der laufenden Betreuung an Bord – mit demselben Ticketweg wie für den Rest Ihrer IT.